Projekt

Sanierung nach sechzig Jahren Sentihof

Der Sentihof prägt seit über sechzig Jahren das Stadtbild von Luzern. Zwischen dem Gütschhügel und der Reuss gelegen, umfasst die Überbauung siebzehn Häuser mit 293 Wohnungen, zehn Ladenlokale und einen Kindergarten. Herzstück des Sentihofs ist der grosszügige, begrünte Innenhof. Die 1954 erstellte Anlage des Luzerner Architekten Heinrich Auf der Mauer ist im Bauinventar der kantonalen Denkmalpflege als schützenswert eingestuft.

Aus Altersgründen stehen verschiedene Sanierungen an. Hauptelemente der Sanierung sind die Küchen und Bäder sowie die Hauptleitungen der Heizungs-, Sanitär- und Elektroinstallationen. Zudem soll im Innenhof eine Tiefgarage entstehen. Oberirdisch sind im Innenhof zusätzliche gedeckte Velo-Abstellplätze vorgesehen. Die Bewohnerinnen und Bewohner können während der Sanierung in ihren Wohnungen bleiben.

Zum Lageplan

Gründe für die Sanierung

Die bestehenden Häuser des Sentihofs stammen aus dem Jahr 1954. Während die Wohnungsgrundrisse sehr grosszügig sind und auch nach sechzig Jahren noch den heutigen Bedürfnissen und Anforderungen entsprechen, sind die Küchen und Bäder nicht mehr auf einem zeitgemässen Stand. Auch die Werkleitungen im Innenhof und die Steigleitungen in den Schächten müssen aus Altersgründen ersetzt werden.

Eine Tiefgarage im Innenhof

Die Anzahl Parkplätze ist für die 293 Wohnungen zu klein, deshalb ist der Bau einer Tiefgarage im Innenhof mit Plätzen für achtzig Personenwagen und zwanzig Motorrädern geplant. Die Zufahrt erfolgt über die Militärstrasse.

Sanierung in Etappen

Das Gesamtprojekt gliedert sich in zwei Teilprojekte, die während zwei Jahren durchgeführt werden:

  • Teilprojekt 1: Sanierung der Steigleitungen und der Küchen und Bäder
  • Teilprojekt 2: Neue Tiefgarage mit Umgebungsarbeiten und Ersatz der erdverlegten Werkleitungen

Die Sanierung der Steigleitungen und der Küchen und Bäder wird in vier Etappen durchgeführt. Im Anschluss erfolgen der Bau der Tiefgarage und der Ersatz der Werkleitungen.

Teilprojekt 1: Neue Küchen und Bäder

Seit dem Baustart am 25.04.2016 in der Gütschstrasse 9 schreiten die Sanierungsarbeiten zügig voran. Im Wochentakt wird ein Sanierungs-Strang abgeschlossen und ein neuer angegangen. So sind gleichzeitig 5 Stränge in Bearbeitung, was 35 Wohnungen entspricht.

Die ersten Wohnungen wurden fertig saniert bereits an die Mieter zurückgegeben.

Verschaffen Sie sich hier einen Eindruck der renovierten Wohnungen an der Baslerstrasse und Gütschstrasse.

Küchen

Küche Baselstrasse

Küche Baselstrasse

Küche Gütschstrasse

Bäder

Bad Baselstrasse

Bad Baselstrasse

Bad Gütschstrasse

Bad Gütschstrasse

Zimmer & Gänge

Zimmer Baselstrasse

Gang Baselstrasse

Blick in die Zimmer Baselstrasse

Gang Baselstrasse

Einbauschrank Gang Baselstrasse

Zimmer Gütschstrasse

Zimmer Gütschstrasse

Gang Gütschstrasse

Fragen & Anworten

Informationsbroschüre für Mieterinnen und Mieter. Hier finden Sie die Basisinformationen zur Sanierung. Details dazu erfahren sie am jeweiligen Mieteranlass.

Was passiert mit den Mieterinnen und Mietern?

Die Sanierungen können im bewohnten Zustand durchgeführt werden. Den Mieterinnen und Mietern wird nicht gekündigt. Pro Wohnung ist mit einer Bauzeit von rund sechs Wochen zu rechnen, für welche die Mieter mit einer Mietzinsreduktion entschädigt werden. In dieser Zeit gibt es in den Wohnungen kein Wasser, es werden jedoch im Innenhof Waschcontainer zur Verfügung gestellt. Die Stromversorgung ist stets gewährleistet.

Kommt es zu Mieterhöhungen?

Für neuvermietete Wohnungen werden nach der Sanierung Marktmieten verlangt. Die Mietzinserhöhung für bestehende Mieter fällt moderat aus. Die genaue Höhe kann allerdings erst nach Vorliegen der effektiven Bauabrechnung festgelegt werden.

Wie wird die Sicherheit während der Sanierung gewährleistet?

Wohn- und Schlafzimmer können abgeschlossen werden. Dank den vielen eigenen Handwerker würden Unbefugte sofort auffallen. Der Innenhof mit den Waschcontainer ist in der Nacht beleuchtet und es sind vermehrt Kontrollgänge geplant.

Ist die Sanierung des Sentihofs ein Aufwertungsprojekt?

Ja, im besten Sinne des Wortes. Die geplanten Sanierungen im Sentihof sind keine Luxusmassnahmen, sondern bringen die Wohnungen auf einen zeitgemässen Standard. Die Mietzinserhöhung fällt sehr moderat aus. Im Sentihof werden auch in Zukunft grosszügige, schöne Wohnungen zu fairen Preisen angeboten. Helvetia trägt damit zur Aufwertung des sogenannten «Babelquartiers» bei, wovon zuallererst die Mieterinnen und Mieter des Sentihofs profitieren.

Wie werden die Mieterinnen und Mieter und andere Interessierte informiert?

Helvetia legt grossen Wert auf den Einbezug der verschiedenen Interessengruppen. So werden die betroffenen Mietparteien an separaten Informationsveranstaltungen über die einzelnen Bauarbeiten auf dem Laufenden gehalten. Helvetia ist zudem im Gespräch mit der Stadt und plant verschiedene Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit. Alle aktuellen Informationen finden Sie auf dieser Webseite.